export Befehlsgenerator
Shell-Umgebungsvariablen festlegen oder exportieren (export NAME=Wert)
Einführung in die Exportfunktion
## Was ist Export?
Der `export`-Befehl setzt eine Umgebungsvariable im aktuellen Shell **und** macht sie für Kindprozesse (aus diesem Shell gestartete Programme) verfügbar. Ohne `export` bleibt eine Variable lokal im Shell.
## So wird es verwendet
1. **Name festlegen**: Geben Sie den Namen der Variablen ein (üblicherweise in Großbuchstaben, z. B. `JAVA_HOME`, `NODE_ENV`). 2. **Wert festlegen**: Geben Sie den Wert ein (z. B. `/usr/lib/jvm/default-java`, `production`). 3. **Kopieren & Ausführen**: Fügen Sie den erzeugten Befehl in Ihre Terminal ein. Die Variable wird an den aktuellen Shell sowie an alle daraus gestarteten Prozesse exportiert.
Übliche Optionen
### `NAME=value` Zuweisung
Exportierte Variablen verwenden die `NAME=value`-Form ohne Leerzeichen um `=` herum: `export NODE_ENV=production`.
### Auflisten aller exportierten Variablen
Führen Sie den reinen `export` (ohne Argumente) aus, um jede derzeit vom Shell exportierte Variable in einer wiederverwendbaren `declare -x`-Form auszugeben.
### Überprüfen einer Variablen
Übergeben Sie lediglich einen Namen, um eine bereits gesetzte Variable für die Exportierung zu markieren: `export PATH` exportiert die vorhandene `PATH` unverändert. Um den Wert wieder abzurufen, verwenden Sie `echo $NAME` oder `printenv NAME`.
### Ohne Wert
`export NAME` (ohne `=value`) heben eine zuvor zugewiesene Shell-Variable in die Umgebung auf.
▶Wie mache ich eine exportierte Variable über verschiedene Sitzungen hinweg dauerhaft?
▶Was ist der Unterschied zwischen einer Shell-Variable und einer exportierten Variable?
▶Wie sehe ich alle derzeit exportierten Variablen an?
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