locate Befehlsgenerator
Erstellen Sie „locate“-Kommandos, um Dateien anhand ihres Namens aus einer vorbereiteten Datenbank zu finden.
Einführung in locate
## Was ist locate?
`locate` findet Dateien nach ihrem Namen mithilfe einer vorbereiteten Datenbank (von `updatedb` verwaltet), wodurch Suchvorgänge nahezu sofort abgeschlossen werden – weitaus schneller als bei `find`. Der Nachteil ist, dass die Ergebnisse der Datenbank entsprechen, die in der Regel nur einmal täglich aktualisiert wird. Daher können sehr neue Dateien fehlen und gelöschte Dateien weiterhin angezeigt werden.
## So wird es verwendet
1. **Optionen einstellen**: Schalten Sie die Unempfindlichkeit gegenüber Groß- und Kleinschreibung, die rein zählende Suche, die Ergebnisbegrenzung ein oder verwenden Sie eine reguläre Ausdrucksregel. 2. **Muster eingeben**: Geben Sie das Muster für den Dateinamen ein, nach dem gesucht werden soll (standardmäßig glob). 3. **Kopieren & Ausführen**: Fügen Sie den erzeugten Befehl in Ihre Terminal an.
Falls die Ergebnisse veraltet erscheinen, aktualisieren Sie die Datenbank mit `sudo updatedb`.
Gemeinsame Optionen
### Muster (positionell) Das Dateinamenmuster, das abgeglichen werden soll. Standardmäßig behandelt `locate` es als ein Shell-Glob, der überall im Pfad vorkommen kann, sodass `locate.conf` auf `/etc/nginx/nginx.conf` zutrifft.
### `-i` Groß-/Kleinschreibung ignorieren Muster unabhängig von der Groß-/Kleinschreibung abgleichen – `locate -i README` findet ebenfalls `readme.md` und `Readme.txt`.
### `-c` Nur die Anzahl anzeigen Nur die Anzahl der passenden Dateien anstelle ihrer Namen ausgeben. Nützlich für schnelle Zählungen in Skripten.
### `-l N` Begrenzung Die Anzahl der Ergebnisse auf N beschränken – z. B. `-l 10` gibt höchstens zehn Treffer aus, um bei umfassenden Abfragen eine Überflutung des Bildschirms zu vermeiden.
### `-r REGEX` Als reguläre Ausdrücke behandeln Das Muster als einfache reguläre Ausdrücke statt als Glob interpretieren, z. B. `-r '^/etc/.*\.conf$'`.
### `-w` Flexible Leerzeichen Leerzeichen im Muster mit beliebigen Leerzeichen in den Dateinamen abgleichen, nützlich, wenn Namen Leerzeichen enthalten.
### `-d DB` Benutzerdefinierte Datenbank Anstelle der systemweiten Standarddatenbank die angegebene Datenbankdatei verwenden (in der Regel `/var/lib/mlocate/mlocate.db`).
▶Was ist der Unterschied zwischen locate, whereis und which?
▶Warum zeigt „locate“ Dateien an, die ich gerade gelöscht habe (oder übersehe neue Dateien)?
▶Wie suche ich unabhängig von Groß- und Kleinschreibung und beschränke ich die Ausgabe?
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